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18.07.2016

Umfahrung Garching im vordringlichen Bedarf – Reischach hochgestuft

Garching/Reischach. Ein außerordentlicher Erfolg für die Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und Tobias Zech. Die Ortsumgehungen Garching a.d.Alz und Reischach werden im Bundesverkehrswegeplan hochgestuft. Wie beide Abgeordnete aus dem Verkehrsausschuss erfahren haben, rückt Garching in der Kabinettsvorlage in den Vordringlichen Bedarf auf, Reischach wird in den „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ aufgenommen. Über dieses Ergebnis, das unmittelbar mit dem Besuch von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Garching vergangene Woche zusammenhängt, freuen sich Zech und Mayer: „Wir konnten gemeinsam vor Ort mit unseren Argumenten fachlich überzeugen. Dieser Erfolg ist deshalb so wichtig, weil nun den vom Durchgangsverkehr extrem belasteten Menschen in beiden Gemeinden geholfen werden kann.“

Die Bundesstraßen 299 und 588 stellen wichtige Nord-Süd-Verbindungsachsen dar. Dies hatte auch der Leiter des Staatlichen Bauamts Sebald König am Montag vor einer Woche eindrucksvoll mit einem Schaubild dokumentiert. Vergangene Woche hatte man sich die Arbeit aufgeteilt. MdB Zech und Bürgermeister Christian Mende hatten die Situation in Garching geschildert. Die dortige Ortsdurchfahrt hätte nach den bisherigen Plänen auf einer ansonsten ausgebauten Bundesstraße zwischen der A 94 und der A 8 einen Flaschenhals gebildet. MdB Mayer hatte im Gespräch, neben der Situation in Garching, besonders auf den überdurchschnittlich hohen LKW-Anteil beim Durchfahrtsverkehr durch Reischach hingewiesen. Bürgermeister Herbert Vilsmaier und er betonten, dass die Gemeinde Reischach in der Ortsmitte in zwei Hälften zerschnitten werde, da zu bestimmten Zeiten die Straße wegen des Durchgangverkehrs kaum zu überqueren sei.

Zur Einstufung:
„Vordringlicher Bedarf“ bedeutet, dass eine Maßnahme bis 2030 finanziert und damit auch gebaut werden kann. Voraussetzung ist die Herstellung des Baurechts.
„Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ bedeutet, dass schon vor 2030 geplant werden darf. Sollten Maßnahmen aus dem Vordringlichen Bedarf wegen Klagen kein Baurecht bis 2030 erhalten, können auch Vorhaben aus diesem Bereich vorab finanziert werden, wenn diese Baurecht haben.
Tobias Josef Zech
Mitglied des Deutschen Bundestages
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11011 Berlin
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